>> „Alles anders“ für das Team MCC bei der Waldviertel Rallye: |
| Der finale Meisterschaftslauf
des Jahres 2011 hielt für das in Linz beheimatete Team MCC einige
Überraschungen bereit. Für Mario Saibel begann alles mit einem
Umbau seines Mitsubishi Lancer EVO X R4 von Bio-Ethanol auf Benzin, da
die Traditionsveranstaltung in diesem Jahr auch zur FIA Zonen Trophy zählte
– und laut Reglement ein Antreten mit Bio-Ethanol nur in der zweiten,
der nationalen Startgruppe möglich gewesen wäre. |
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Die zweite Überraschung gab’s für
den Wiener, der bei MCC ja als Fahrer und Teamchef in Personalunion
unterwegs ist, beim Blick auf die Zeitenlisten nach den ersten Sonderprüfungen:
„Ich habe keine Ahnung, was ich falsch mache. Das Auto ist für
mich perfekt, es fährt genau so, wie ich es haben will, alles läuft
super, die Sonderprüfungen sind geil und machen riesigen Spaß
– aber mir fehlen Lichtjahre auf die Konkurrenten. Und da schiebe
ich jetzt ausdrücklich nicht meinen Leistungsnachteil vor, ich
fahre anscheinend schlicht und ergreifend nicht schnell genug“,
so Saibel nach der ersten Etappe. Auch wenn sich am zweiten Tag der
Zeitrückstand ein wenig verringerte: Mario Saibel und Co-Pilotin
Ursula Mayrhofer hatten plötzlich mit neuen Gegnern wie Jungspund
Philipp Lietz oder Division-1-Neuling Christian Mrlik zu kämpfen.
Das ehrliche Resümee von Mario Saibel: „Es ist ganz offensichtlich
vermessen zu glauben, mit einem kurzen Test optimal für eine Rallye
wie die Waldviertel vorbereitet zu sein. Wenn man hier ein gutes Resultat
möchte, muss man vorher schon die eine oder andere Schotterrallye
fahren. Bei mir war die letzte Rallye auf losem Untergrund im Jänner,
das ist viel zu lange her. Auch wenn es am Samstag besser gelaufen ist:
Generell war ich viel zu weit weg. Zumindest im Bereich vom Hermann
(Gaßner, Anm.) hätte ich schon sein müssen, stattdessen
habe ich gegen den Attila (Rongits, Anm.) gekämpft, den ich im
Vorjahr noch ganz klar unter Kontrolle hatte.“ Dennoch durfte
Saibel nicht unzufrieden sein, in der Gesamtwertung der österreichischen
Rallye Staatsmeisterschaft eroberte er nämlich den hervorragenden
dritten Gesamtrang – geschlagen nur von Saison-Dominator Beppo
Harrach und Altmeister Raimund Baumschlager. „Für nächstes
Jahr laufen die Planungen, aber bei acht Meisterschaftsläufen wird
es schwierig, die ganze Saison zu bestreiten, das erfordert extrem viel
Budget“, so das Schlusswort von Mario Saibel. Endstand Österreichische Rallye Staatsmeisterschaft
(nach 8 von 8 Läufen): |
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